Unterwassersteinsetzung mit Bronzekosmogrammen
Ein weiterer Geopunkturkreis im Atlantik
Im November 2009 erfolgte eine Fortsetzung dieses Projektes. Stefan Heidler, Leiter der Tauchbasis des Robinson Clubs Jandia Playa, begeisterte sich für die Idee, auch unter Wasser einen energetischen Steinkreis, sozusagen als Spiegelung des Geopunkturkreises von Artis Tirma, zu gestalten. Die
Geomantinnen Mona Bienek und Margan Dagmar Kalb, in der künstlerischen Umsetzung unterstützt von Maria-Magdalena Schleicher, erweiterten diesen Gedanken, indem sie auch diese Steine mit Kosmogrammen stärken wollten. Im Gegensatz zu den Kraftbildern in Artis Tirma, die in Steine eingemeißelt
worden waren, wurden für dieses Unterwasser-Projekt von den Künstlerinnen Bronzeplaketten mit eingegossenen Kosmogrammen angefertigt, damit diese unter Wasser den Wellen und der Zeit standhalten können. In Teamarbeit mit den Tauchern und Taucherinnen fanden Margan und Mona im Süden von Morro Jable einen geeigneten Ort für die Einrichtung des Kraftplatzes, der sowohl energetisch stark als auch für die Taucher günstig aufzusuchen ist. Mit der „Muschelbank“ bot uns das Meer auf 18m Tiefe ein untermeerisches Lavaplateau mit Steinplatten an, auf welchen die Plaketten gelegt und mit Ketten befestigt werden konnten. Auf diese Weise sind sie auch vor Sandverwehungen geschützt.
Über die Kosmogramme werden Botschaften an das Wasser abgegeben, welches diese wiederum über den atlantischen Raum und die Meere bis zu den Kontinenten weiterleitet. In der Plateaumitte hält ein großer Lavastein mit grünen und roten Olivineinschlüssen, aus Lanzarote herbeigebracht, die Verbindung der drei Bronzeplaketten aufrecht. Der aus der Erdtiefe stammende Olivin bringt Impulse der bedingungslosen Liebe ins Geschehen ein. Diese Muschelbank liegt zudem genau im Zentrum eines riesigen Ausatmungs- und Kommunikationszentrums der Kanarischen Inseln und des Atlantiks, das zu stärken die ursprüngliche geomantische Absicht war. Es ist dies, unseres Wissens, die erste Zusammenarbeit von tauchenden Geomantinnen und umweltbewussten Tauchern und auch die erste untermeerische „Aqua-Geopunktur“. Um NichttaucherInnen die Einstimmung in die Aufgabe der Kommunikation der Insel Fuerteventura zu ermöglichen, stehen die drei Bronzeplaketten auch noch in einer Doppelpyramidenstruktur im Kunstzentrum Artis Tirma. > weiter