
Von der Göttin inspiriert - Weibliche Geamantie
Die Kunst die Erde zu erleben –
das Erleben dieses Weiblichen als Kunst
Angefangen hat alles mit einem nassen Kinderschuh in einem Sumpf hinter dem Haus meiner Eltern. Als ich wieder eines Tages in meinem geliebten Zauberreich herumstreifte, zog es mich auf einmal mitten in das nasse Erdreich hinein. Und, abenteuerlustig wie ich damals war, folgte ich sofort dem Impuls. So landete ich mitten im „Gatsch“, wo es mir die Schuhe und die Strümpfe zugleich auszog. Doch es hatte sich gelohnt. Denn mitten in dem Wasser stand – außer mir und meinen Schuhen – auch noch eine wunderschöne Blume, goldgelb um nicht zu sagen dottergoldgelb, kugelrund. Ehe ich es mich versah, sprachen wir beide miteinander. Sie nannte sich „Tanzende Königin der Wiese“ und sie zeigte mir denn auch einen wunderbaren Tanz. Meine Wunderblume stand da auf einem Bein, völlig ausbalanciert und ich tanzte ihren Tanz rund um sie herum. Die Schuhe waren sowieso schon verloren und ich verlor mich in dieser anderen wundersamen Welt, in der es außer der Blume und mir und ihrem drolligen (trolligen) Tanz einfach nur Lebensfreude und Glücklichsein gab.
Die Trollblume, denn sie war es, die mich hier in ihre Welt gerufen hatte, hat mein Leben geprägt. Sie war die erste, die mir , dem kleinen Mädchen, diese erweiterte Welt der Liebe, Freude, Harmonie gezeigt hat. Sie war diejenige, die mir neben dem Alltag der allzu strengen Eltern und LehrerInnen und.... , welche ja ständig von mir etwas wollten, was ich nicht wollte, eine Welt zeigte, mich öffnete für eine größere und förderlichere Welt, in der für die Liebe Platz war, in der es ein Miteinander gibt, ein Zuhören, in der Zeit keine Rolle spielt, in der ich als kleines Mädchen und als Frau auch einen wichtigen Part übernehmen durfte , in der ich erwünscht war und in der die Farben des Lebens überdimensionale Intensität annahmen. Diese Welt war und ist voller Klang und Abenteuern, voller Kreativität und Vielfalt und erfüllt mit Frieden. Alles darf darin sein, und alles ist Teil vom Ganzen, bzw. das Ganze selber.