
Weiblicher Steinkreis
In Städten und Industriegebieten scheint nichts mehr von der Hoffnung übrig zu sein, zu einem ganzheitlichen Leben zurückkehren zu können. Die 6000 Jahre währende androzentrisch einseitige Herrschaft hat soviel Spaltung angesammelt, dass der einzelne Mensch immer mehr Kräfte benötigt, um mindestens in sich selber alles wieder zusammenzubringen (und auch nicht verrückt zu werden oder wie eine Maschine).
Die Steinsetzung ist hier Hilfe für die bedrohte Hoffnung, eine Bewusstseinshalterin für diese Veränderung. Die Veränderung hat zu tun damit, dass wir wieder erkennen, dass sich der Geist den Gesetzen der Natur unterordnet, und nicht umgekehrt wie in der androzentrisch verstandesorientierten Sicht, die Naturgesetze anerkennt, und dass die Welt im unendlichen Werden und Vergehen auch den Tod als Teil des Lebens beinhaltet. Die Göttin, das schöpferische Prinzip des Universums, das weibliche Prinzip, ruft Leben hervor und führt auch zum Tod.. Erst dadurch entsteht die Fähigkeit zur Entwicklung und Veränderung. Es kommt zum Energieaustausch zwischen Lebewesen, auch dem Menschen, und der sich magisch verändernden Göttin/Schöpferin. Die Erleuchtung und Erlösung lassen sich nur im Prozess des Lebens und Sterbens erfahren. Leben ist also kein Fehler, dem entflohen werden muss (siehe Christentum, Buddhismus, Hinduismus....), sondern eine zyklische Wiederkehr, eine Weiterentwicklung in Gesellschaft und Raum.
Durch Aufstellen eines Steinkreises und Einmeißeln von Kosmogrammen feiern wir das Leben und den Tod als kosmische Einheit und das schöpferische Prinzip, das dem weiblichen Kosmos zugeschrieben wird.
Es ist unser Wunsch, den Geopunkturkreis für die weiblich kosmischen Aspekte nur mit Frauen zu organisieren und zu gestalten. Auch eine Politikerin hat bereits finanzielle Unterstützung angekündigt. Gemeißelt wird von vier bis fünf Frauen einschließlich mir, die bei mir oder Marko Pogacnik die Geomantieausbildung abgeschlossen haben und auch schon etliche Erfahrungen im Meißeln von Kosmogrammen einbringen. Der Ort für die Steinsetzung wird sich uns noch zeigen . Wir werden Krastaler Marmor verwenden, weil er aus unserem Land Kärnten stammt und die Form der Steinsetzung zeigt sich immer mehr als Spirale.
Die Steinsetzung und Meißeln werden dann vermutlich nächstes Frühjahr stattfinden, weil wir uns umfassend auf das Thema und die Landschaft einstimmen und einlassen.
Steine mit Themen: als Vorschlag:
Ich danke für alle Inspirationen und Personen , die so eine "weibliche" Steinsetzung unterstützen und die auch den zeitlichen, gesellschaftlichen und Landschaftsraum vorbereiten und mitöffnen helfen für eine vieldimensionale Kommunikation und ein neues Miteinander und die uns auch noch ihre Ideen mitteilen, welche Aspekte des Weiblichen für sie wichtig sind zu unterstützen.